Labordiagnostik
Blutwerte zur Beurteilung von Stoffwechsel, Organfunktionen und Herz-Kreislauf-Risiken
Die Labordiagnostik ist ein wichtiger Bestandteil der kardiologischen und internistischen Diagnostik. Sie ergänzt das ärztliche Gespräch, die körperliche Untersuchung und apparative Untersuchungen wie EKG, Echokardiographie, Gefäßultraschall oder Langzeitmessungen.
In unserer Privatpraxis für Kardiologie und Innere Medizin in Münster nutzen wir Laborwerte zur Beurteilung von Herz-Kreislauf-Risiken, Stoffwechsel, Organfunktionen, Entzündungszeichen und Therapieverlauf. Die Ergebnisse werden nicht isoliert betrachtet, sondern im Zusammenhang mit Beschwerden, Risikofaktoren, Medikamenten und weiteren Befunden ärztlich eingeordnet.
Was gehört zur Labordiagnostik?
Zur Labordiagnostik gehören Blutuntersuchungen, die je nach Fragestellung individuell ausgewählt werden. Dabei können unter anderem Blutbild, Nierenwerte, Leberwerte, Elektrolyte, Schilddrüsenwerte, Entzündungswerte, Blutzucker, Langzeitblutzucker und Blutfette bestimmt werden.
Für die kardiologische Risikobeurteilung sind insbesondere Cholesterinwerte, Stoffwechselparameter, Nierenfunktion und Entzündungszeichen relevant. Auch bestimmte Werte zur Therapiekontrolle oder zur Abklärung von Beschwerden können je nach Situation sinnvoll sein.
Wann ist Labordiagnostik sinnvoll?
Labordiagnostik kann sinnvoll sein bei Herz-Kreislauf-Risiken, Bluthochdruck, erhöhten Cholesterinwerten, Diabetes, Leistungsminderung, Luftnot, Herzstolpern, Müdigkeit, Entzündungsverdacht oder unklaren Beschwerden.
Auch im Rahmen eines kardiologisch-internistischen Check-ups, vor oder während bestimmter Therapien, zur Verlaufskontrolle bekannter Erkrankungen oder zur Einordnung auffälliger Vorbefunde können Laborwerte wichtige Informationen liefern.
Was kann mit Laborwerten beurteilt werden?
Laborwerte können Hinweise auf Stoffwechselstörungen, Entzündungen, Organfunktionsstörungen, Blutbildveränderungen oder erhöhte Herz-Kreislauf-Risiken geben. Dazu zählen unter anderem Blutfette, Blutzuckerwerte, Nierenfunktion, Leberwerte, Schilddrüsenwerte und Entzündungsparameter.
Die Aussagekraft einzelner Werte hängt immer von der Fragestellung und dem Gesamtbild ab. Deshalb werden Laborbefunde ärztlich mit Ihren Beschwerden, Risikofaktoren, Vorbefunden, Medikamenten und weiteren Untersuchungsergebnissen zusammengeführt.
Indikation Labordiagnostik
Typische Gründe für eine Labordiagnostik
Labordiagnostik kann insbesondere bei folgenden Beschwerden, Risikofaktoren oder Fragestellungen sinnvoll sein:
- Bluthochdruck oder erhöhte Herz-Kreislauf-Risiken
- Erhöhte Cholesterinwerte oder Fettstoffwechselstörung
- Diabetes mellitus oder auffällige Blutzuckerwerte
- Müdigkeit, Leistungsminderung oder unklare Beschwerden
- Luftnot, Herzstolpern oder Herzrasen
- Verdacht auf Entzündung oder Infekt
- Kontrolle von Nieren-, Leber- oder Schilddrüsenwerten
- Verlaufskontrolle und Therapieüberwachung
Ablauf der Labordiagnostik
Ihre Labordiagnostik: Ein klarer Ablauf in 3 Schritten
Von der ärztlichen Fragestellung bis zur Befundbesprechung: Wir führen Sie strukturiert durch die Labordiagnostik und ordnen Ihre Blutwerte präzise und verständlich ein. Je nach Fragestellung können weitere Untersuchungen wie Ruhe‒EKG, Echokardiographie, Langzeit‒Blutdruckmessung oder Gefäßultraschall ergänzt werden.
Schritt 1
Ärztliche Fragestellung
Zu Beginn besprechen wir Beschwerden, Vorerkrankungen, Medikamente, Risikofaktoren und Vorbefunde. Daraus ergibt sich, welche Laborwerte medizinisch sinnvoll sind.
Schritt 2
Blutentnahme und Analyse
Anschließend erfolgt die Blutentnahme. Die Laborwerte werden je nach Fragestellung bestimmt und bilden eine wichtige Ergänzung zur kardiologischen und internistischen Diagnostik.
Schritt 3
Auswertung und Befundbesprechung
Nach Vorliegen der Ergebnisse werden die Werte ärztlich eingeordnet und verständlich mit Ihnen besprochen. Bei Bedarf erhalten Sie Empfehlungen für Therapie, Verlaufskontrolle oder weitere Diagnostik.
Labordiagnostik
Labordiagnostik auf einen Blick
Die Labordiagnostik ergänzt die kardiologische und internistische Untersuchung. Sie liefert wichtige Hinweise auf Stoffwechsel, Organfunktionen, Entzündungen und individuelle Herz-Kreislauf-Risiken.
Dauer
Blutentnahme meist in wenigen Minuten, Auswertung je nach Laborparametern
Belastung
Kurze Blutentnahme, individuell abhängig von Fragestellung und Umfang
Einsatz
Bei Check-up, Risikobeurteilung, Beschwerden oder Therapiekontrolle
Befund
Stoffwechsel, Organfunktionen, Entzündungen und Risikowerte
FAQ zur Labordiagnostik
Häufig gestellte Fragen
Hier finden Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um die Labordiagnostik.
01
Was gehört zur Labordiagnostik?
02
Wann ist Labordiagnostik sinnvoll?
03
Welche Laborwerte sind für das Herz-Kreislauf-Risiko wichtig?
04
Muss ich für die Blutentnahme nüchtern sein?
05
Wie schnell liegen Laborwerte vor?
06
Wird Labordiagnostik mit anderen Untersuchungen kombiniert?
07
Kann Labordiagnostik im Rahmen eines Check-ups erfolgen?
Dr. med. Heiner Stuckenborg
Facharzt für Innere Medizin und Kardiologe
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