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Gefäßdiagnostik

ABI-Messung in Münster

Die ABI-Messung, auch Knöchel-Arm-Index genannt, ist eine einfache und schonende Untersuchung zur Beurteilung der Durchblutung der Beine. Sie kann Hinweise auf arterielle Durchblutungsstörungen liefern und ist besonders bei Gefäßrisiken, Beinschmerzen oder Verdacht auf pAVK sinnvoll.
ABI-Messung in internistischer Praxis in Münster
ABI-Messung

Knöchel-Arm-Index zur Beurteilung der Beindurchblutung

Die ABI-Messung ist eine bewährte Untersuchung der Gefäßdiagnostik. Dabei werden Blutdruckwerte an Armen und Beinen miteinander verglichen. Aus diesem Verhältnis ergibt sich der sogenannte Knöchel-Arm-Index, der Hinweise auf arterielle Durchblutungsstörungen der Beine geben kann. In unserer Privatpraxis für Kardiologie und Innere Medizin in Münster setzen wir die ABI-Messung zur Früherkennung und Beurteilung von Durchblutungsstörungen ein. Besonders bei Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Diabetes, erhöhten Cholesterinwerten, Rauchen oder bekannten Gefäßerkrankungen kann die Untersuchung wichtige Informationen liefern.

Was ist eine ABI-Messung?

ABI steht für Ankle-Brachial-Index, auf Deutsch Knöchel-Arm-Index. Bei der Untersuchung werden die Blutdruckwerte an den Armen und im Bereich der Fußknöchel gemessen und miteinander verglichen. Daraus lässt sich ableiten, ob die Durchblutung der Beine unauffällig ist oder Hinweise auf eine arterielle Gefäßverengung bestehen. Die Untersuchung ist nicht invasiv, schmerzfrei und ohne Strahlenbelastung. Sie eignet sich als orientierende Gefäßdiagnostik und kann bei auffälligen Befunden durch weitere Untersuchungen wie Gefäßultraschall, Duplexsonographie oder Labordiagnostik ergänzt werden.

Wann ist eine ABI-Messung sinnvoll?

Eine ABI-Messung kann sinnvoll sein, wenn Beschwerden oder Risikofaktoren auf eine Durchblutungsstörung der Beine hinweisen. Dazu gehören Beinschmerzen beim Gehen, schnelle Ermüdung der Beine, kalte Füße, schlecht heilende Wunden, Gefühlsstörungen oder ein Verdacht auf eine periphere arterielle Verschlusskrankheit. Auch bei Bluthochdruck, Diabetes mellitus, Fettstoffwechselstörungen, Nikotinkonsum, familiärer Gefäßbelastung oder im Rahmen eines kardiologischen Check-ups kann die ABI-Messung zur Einschätzung des Gefäßrisikos hilfreich sein.

Was kann mit der ABI-Messung beurteilt werden?

Mit der ABI-Messung lässt sich beurteilen, ob Hinweise auf eine verminderte arterielle Durchblutung der Beine bestehen. Ein auffälliger Knöchel-Arm-Index kann auf Gefäßverengungen oder eine periphere arterielle Verschlusskrankheit hinweisen. Die Messergebnisse werden immer im Zusammenhang mit Ihren Beschwerden, Risikofaktoren, Vorbefunden und weiteren Untersuchungsergebnissen bewertet. Bei auffälligen Werten kann eine weiterführende Gefäßdiagnostik sinnvoll sein, zum Beispiel eine farbcodierte Duplexsonographie der Arterien.
Indikation ABI-Messung

Typische Gründe für eine ABI-Messung

Eine ABI-Messung kann insbesondere bei folgenden Beschwerden oder Risikofaktoren sinnvoll sein:
  • Beinschmerzen beim Gehen
  • Schnelle Ermüdung oder Schwächegefühl der Beine
  • Kalte Füße oder auffällige Durchblutungszeichen
  • Schlecht heilende Wunden an Füßen oder Beinen
  • Verdacht auf periphere arterielle Verschlusskrankheit
  • Bluthochdruck, Diabetes oder erhöhte Cholesterinwerte
  • Rauchen oder familiäre Gefäßbelastung
  • Gefäßvorsorge im Rahmen eines Check-ups
Ablauf der ABI-Messung

Ihre ABI-Messung: Ein klarer Ablauf in 3 Schritten

Von der ärztlichen Einschätzung bis zur Befundbesprechung: Wir führen Sie strukturiert durch die Untersuchung und beurteilen Ihre Beindurchblutung präzise und verständlich. Je nach Fragestellung kann die ABI-Messung durch Gefäßultraschall, Labordiagnostik, Ruhe‒EKG, Echokardiographie oder einen kardiologischen Check‒up ergänzt werden.
Schritt 1

Ärztliche Einordnung

Zu Beginn besprechen wir Ihre Beschwerden, Risikofaktoren, Vorerkrankungen, Medikamente und vorhandenen Vorbefunde. So lässt sich die ABI-Messung gezielt medizinisch einordnen.
Schritt 2

Messung an Armen und Beinen

Anschließend werden Blutdruckwerte an Armen und Beinen gemessen. Aus dem Verhältnis der Werte wird der Knöchel-Arm-Index berechnet und die Durchblutung der Beine orientierend beurteilt.
Schritt 3

Genaue Befundbesprechung

Nach der Messung erläutern wir Ihnen die Ergebnisse verständlich und besprechen das weitere Vorgehen. Bei auffälligen Werten können ergänzende Untersuchungen wie ein Gefäßultraschall sinnvoll sein.
ABI-Messung

ABI-Messung auf einen Blick

Die ABI-Messung ist eine einfache und schonende Gefäßuntersuchung zur Beurteilung der Beindurchblutung. Sie kann Hinweise auf arterielle Gefäßverengungen und ein erhöhtes Gefäßrisiko liefern.

Dauer

Meist wenige Minuten, abhängig von Fragestellung und Messbedingungen

Belastung

Schmerzfrei, nicht invasiv und ohne Strahlenbelastung

Einsatz

Bei Beinschmerzen, Gefäßrisiken oder Verdacht auf Durchblutungsstörungen

Befund

Beindurchblutung und Hinweise auf arterielle Gefäßverengungen
FAQ zu ABI-Messungen

Häufig gestellte Fragen

Hier finden Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um ABI-Messungen.
01
Was ist eine ABI-Messung?
02
Was bedeutet ABI?
03
Wann ist eine ABI-Messung sinnvoll?
04
Ist die ABI-Messung schmerzhaft?
05
Was kann man mit der ABI-Messung erkennen?
06
Was ist pAVK?
07
Kann die ABI-Messung zur Vorsorge eingesetzt werden?
Dr. med. Heiner Stuckenborg
Facharzt für Innere Medizin und Kardiologe
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