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Kardiologische Diagnostik

Stress-Echokardiographie in Münster

Die Stress-Echokardiographie verbindet die Echokardiographie mit einer kontrollierten körperlichen Belastung. So kann beurteilt werden, wie das Herz unter Belastung arbeitet und ob sich Hinweise auf Durchblutungsstörungen oder belastungsabhängige Funktionsveränderungen zeigen.
Stressechokardiographie beim Kardiologen in Münster
Stress-Echokardiographie

Herzultraschall unter Belastung zur Beurteilung von Durchblutung und Herzfunktion

Die Stress-Echokardiographie, häufig auch Stressecho genannt, ist eine spezielle Form der Echokardiographie. Dabei wird das Herz nicht nur in Ruhe, sondern unter kontrollierter körperlicher Belastung mit Ultraschall untersucht. So lässt sich beurteilen, wie das Herz unter Belastung arbeitet und ob sich Hinweise auf belastungsabhängige Durchblutungsstörungen oder Funktionsveränderungen zeigen. In unserer Privatpraxis für Kardiologie und Innere Medizin in Münster setzen wir die Stress-Echokardiographie ein, wenn Beschwerden, Risikofaktoren oder Vorbefunde eine weiterführende kardiologische Abklärung erfordern. Die Untersuchung verbindet moderne Ultraschalldiagnostik mit einer gezielten Belastungssituation und ermöglicht dadurch eine differenzierte Einschätzung der Herzfunktion.

Was ist eine Stress- Echokardiographie?

Bei der Stress-Echokardiographie wird zunächst eine Echokardiographie in Ruhe durchgeführt. Anschließend wird das Herz unter körperlicher Belastung untersucht. Während der Belastung arbeitet das Herz schneller und kräftiger, wodurch bestimmte Auffälligkeiten sichtbar werden können, die in Ruhe nicht erkennbar sind. Besonders wichtig ist die Beurteilung der Wandbewegungen des Herzmuskels. Wenn einzelne Herzmuskelbereiche unter Belastung nicht ausreichend durchblutet werden, kann sich dies im Ultraschall durch veränderte Bewegungsmuster zeigen. Die Untersuchung kann daher wichtige Hinweise bei Verdacht auf eine koronare Herzerkrankung liefern.

Wann ist eine Stress-Echokardiographie sinnvoll?

Eine Stress-Echokardiographie kann sinnvoll sein, wenn Beschwerden vor allem unter Belastung auftreten. Dazu gehören zum Beispiel Brustdruck, Engegefühl im Brustkorb, Luftnot, ungewohnte Leistungsminderung oder unklare belastungsabhängige Beschwerden. Auch bei auffälligem oder nicht eindeutig beurteilbarem Belastungs-EKG, erhöhtem Herz-Kreislauf-Risiko, Verdacht auf Durchblutungsstörungen des Herzmuskels oder zur weiteren Einschätzung bekannter kardiologischer Befunde kann die Untersuchung hilfreich sein.

Was kann mit der Stress-Echokardiographie beurteilt werden?

Mit der Stress-Echokardiographie wird untersucht, wie das Herz unter Belastung funktioniert. Dabei können unter anderem die Pumpfunktion des Herzens, die Beweglichkeit der Herzwände, belastungsabhängige Wandbewegungsstörungen und die Reaktion des Herz-Kreislauf-Systems beurteilt werden. Die Befunde werden immer im Zusammenhang mit Ihren Beschwerden, Risikofaktoren, Voruntersuchungen und weiteren diagnostischen Ergebnissen bewertet. Dadurch entsteht eine fundierte Grundlage für die weitere Beratung und das therapeutische Vorgehen.
Indikation Stress-Echokardiographie

Typische Gründe für eine Stress-Echokardiographie

Eine Stress-Echokardiographie kann insbesondere bei folgenden Beschwerden oder Fragestellungen sinnvoll sein:
  • Brustdruck oder Engegefühl unter Belastung
  • Luftnot bei körperlicher Anstrengung
  • ungewohnte Leistungsminderung
  • auffälliges oder nicht eindeutig beurteilbares Belastungs-EKG
  • Verdacht auf Durchblutungsstörungen des Herzmuskels
  • erhöhtes Herz-Kreislauf-Risiko
  • Verlaufskontrolle bei bekannten kardiologischen Befunden
  • Abklärung belastungsabhängiger Beschwerden
Ablauf der Stress-Echokardiographie

Ihre Stress-Echokardiographie Ein klarer Ablauf in 3 Schritten

Von der ärztlichen Einschätzung bis zur Befundbesprechung: Wir führen Sie strukturiert durch die Untersuchung und beurteilen Ihre Herzfunktion unter Belastung präzise und verständlich. Je nach Fragestellung können weitere Untersuchungen wie z.B. Ruhe‒EKG, Belastungs‒EKG, Langzeit‒EKG, Langzeitblutdruckmessung ergänzt werden.
Schritt 1

Ärztliches Vorgespräch

Zu Beginn besprechen wir Ihre Beschwerden, Vorerkrankungen und Risikofaktoren . So schaffen wir die Grundlage für eine gezielte und präzise Untersuchung.
Schritt 2

Herzultraschall unter Belastung

Es erfolgt die Stress-Echokardiographie mit Ultraschallaufnahmen des Herzens unter körperlicher Belastung. So werden Durchblutungsstörungen oder Funktionsauffälligkeiten frühzeitig erkannt.
Schritt 3

Genaue Befundbesprechung

Nach der Untersuchung erläutern wir Ihnen die Ergebnisse verständlich und besprechen das weitere Vorgehen. Bei Bedarf erhalten Sie individuelle Empfehlungen für Diagnostik, Behandlung oder Vorsorge.
Stress-Echokardiographie

Stress-Echokardiographie auf einen Blick

Von der ärztlichen Einschätzung bis zur Befundbesprechung: Wir führen Sie strukturiert durch die Untersuchung und beurteilen Ihre Herzfunktion unter Belastung präzise und verständlich.

Dauer

Meist etwa 20 bis 30 Minuten, abhängig von Fragestellung und Belastung

Belastung

Kontrollierte und schrittweise körperliche Belastung mit ärztlicher Überwachung

Einsatz

Bei belastungsabhängigen Beschwerden oder auffälligem Belastungs-EKG

Befund

Herzfunktion wird direkt unter Belastung ärztlich beurteilt und besprochen
FAQ zur Stress-Echokardiographie

Häufig gestellte Fragen

Hier finden Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um die Stress-Echokardiographie.
01
Was ist eine Stress-Echokardiographie?
02
Was ist der Unterschied zwischen Echokardiographie und Stress-Echokardiographie?
03
Wann ist ein Stressecho sinnvoll?
04
Ist die Stress-Echokardiographie schmerzhaft?
05
Was kann man bei einer Stress-Echokardiographie erkennen?
06
Wird die Stress-Echokardiographie mit anderen Untersuchungen kombiniert?
07
Kann ich direkt einen Termin zur Stress-Echokardiographie buchen?
Dr. med. Heiner Stuckenborg
Facharzt für Innere Medizin und Kardiologe
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